Studienpreis des Bund Katholischer Unternehmer e.V. Diözesangruppe Düsseldorf (BKU)

Studienpreis des BKU in Kooperation mit

dem ZEFIR der Ruhr Universität Bochum

 

Deadline: 30.10.2016

Das Thema: Soziale Projekte in armen Stadtteilen: Kriterien des Erfolges Der Bund Katholischer Unternehmer Düsseldorf und das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) der Ruhr-Universität Bochum schreiben den Studienpreis zum Thema „Soziale Stadtentwicklung: Konzepte & Wirkungen“ aus, um herausragende Studienabschlussarbeiten in diesem Themenfeld zu würdigen. Die drei besten Studien werden mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Einzel-und Teamarbeiten (maximal 2 Bearbeiter) sind gleichermaßen zugelassen. Der Preis ist dotiert mit
  • 3.000 € für die beste Dissertation,
  • 2.000 € für die beste Masterarbeit und
  • 1.000 € für die beste Bachelorarbeit.
Darüber hinaus erhalten alle Ausgezeichneten eine persönliche Förderung: Fischer HRM GmbH‘ Internationale Berater für Human Resources Management wird sie beratend beim Eintritt in das Berufsleben unterstützen.

Die Arbeit

Die soziale Spaltung unserer Städte in eine wohlhabende „Oberstadt“ und eine arme „Unterstadt“ nimmt zu. Die „Unterstadt“ bilden Quartiere / Stadtteile, in denen Einkommensarmut, Bildungsarmut, Beteiligungsarmut, schlechte Gesundheit und Integrationsprobleme zusammen mit infrastrukturellen und baulichen Mängeln auftreten. In vielen dieser Gebiete gibt es Förderungen durch verschiedene politische Programme und den Einsatz zahlreicher engagierter Menschen und Organisationen, z.B. von Kirchengemeinden, Vereinen und Betrieben. Die eingereichten Arbeiten sollen Projekte der sozialen Stadtentwicklung (Konzepte und /oder Wirkungen) untersuchen. Besonderes Interesse gilt der Frage, welche Bedeutung die Kooperation unterschiedlicher Träger und Akteure hat. Die Studie soll laufende oder abgeschlossene Quartiers-/Stadtteilentwicklungen (soziale Projekte, Bildungsprojekte, bauliche Maßnahmen) und ihre Wirkungen in einem namentlich benannten Stadtteil untersuchen.

Die Bewerbung

Selbstbewerbungen sind möglich. Vorschläge für den Preis können auch von den betreuenden Hochschullehrern/innen gemacht werden. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung (alles in einer PDF) folgende Unterlagen bei:
  • die für den Preis eingereichte Arbeit
  • die Gutachten über die Arbeit
  • ein Lebenslauf des Bewerbers/der Bewerberin
  • ein kurzes Positionspapier, in dem praktische Folgerungen auf der Grundlage der eigenen Ergebnisse formuliert werden

Der Abgabetermin

Spätester Abgabetermin ist der 30.September 2016.
Die eingereichten Arbeiten dürfen bei Abgabe nicht älter als ein Jahr sein. Die Bewerbungen sind einzureichen bei

Prof. Dr. Peter Strohmeier

Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung -ZEFIR-
Ruhr Universität Bochum
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

zefir@rub.de

Der Stifter

Studienpreis des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), Diözesangruppe Düsseldorf in Kooperation mit dem Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) der Ruhr-Universität Bochum Für den Bund Katholischer Unternehmer (BKU) ist unternehmerisches Handeln immer verbunden mit der Übernahme sozialer Verantwortung. Die Verbesserung der Lebensbedingungen in den „Unterstädten“ ist deshalb eines seiner wichtigsten Anliegen. Das ZEFIR der Ruhr-Universität hat in Projekten der „anwendungsorientierten Grundlagenforschung“ in den letzten Jahren u.a. Formen und Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die Entwicklung von Städten und Quartieren untersucht. Im Zentrum stand dabei immer die Frage, wie Ergebnisse praktisches Handeln vor Ort orientieren können..

Die Kuratoren

Über die Auswahl der Preisträger befindet eine Jury, bestehend aus Professoren des ZEFIR (Ruhr Universität Bochum), dem Bund Katholischer Unternehmer Düsseldorf (BKU), dem Sozialinstitut Kommende in Dortmund sowie Mitgliedern des Landtags NRW und des Deutschen Bundestags.

Die Preisverleihung

Die prämierten Arbeiten und die auf ihrer Grundlage verfassten Positionspapiere werden von den ausgezeichneten Teilnehmern/innen in einer Festveranstaltung in Düsseldorf öffentlich und für die Presse präsentiert. Sie werden überdies in einer Community Plattform im Web vorgestellt.